Beteiligung an der Bürgerinitiative "3 gegen 33"

Eine Bürgerinitiative ist besonders wirkungsvoll, wenn sich viele Bürger beteiligen.
Auf Ihre Mitwirkung kommt es an!
Melden Sie sich bitte bei uns.

Unser Oberhaupt ist Marcus Lerche.

Sie erreichen uns folgendermaßen:
- per Email: 3g33@b-plan.info, h33b-plan.info
- per Telefon: 0179-4594872 (I. Harenbrock)
- per Post: c/o Marcus Lerche, Hombrede 2, 59387 Ascheberg

Nächster BI-Termin: 03.09.2021 - 19:30 Uhr,
Ort: Lindenstr (gegenüber Nr. 16) an der Pappel

"Wenn die Gemeinde die Bürger nicht einläd, dann laden wir Bürger eben die Gemeinde ein."

Zum nächsten Termin haben wir den Bürgermeister und die Ratsfraktionen eingeladen.

Nur im Dialog können unterschiedliche Haltungen besprochen und transparent gegeneinander gestellt werden.
Nach kurzem Input zum Planinhalt werden Bürgerfragen zum Gesprächsthema:
Entscheidend ist, dass die Gemeinde so öffentlich zu den kritischen Fragen Stellung beziehen kann.
In einem Podiumsgespräch kann sich jeder Zuhörer ein eigenes Bild über die Einschätzungen machen.

Letztes Treffen für Interessierte an der BI: 16.08.2021 - 18 Uhr

Austausch über den Stand der Dinge und die nächsten Schritte.

Ortstermin der Bürgerinitiative "3 gegen 33" am 26.07.2021 - 18 Uhr

Wir laden zum "Ortstermin": Jeder kann ganz unverbindlich vorbeischauen und einen Blick auf die geplante Industriefläche werfen. Es waren ungefähr 25 bis 30 interessierte Bürger vor Ort und haben sich ausgetauscht.

Gründung der Bürgerinitiative "3 gegen 33" am 12.06.2021 - 15 Uhr

Viele Menschen haben sich mit Meinungen zum Planverfahren beteiligt. Die Gemeinde hat nicht reagiert.
Deswegen haben fünf Anwohner die Initiative ergriffen.
Selbst ohne ausdrücklichen Beteiligungsaufruf haben sich am 12.06. um 3 Uhr nachmittags mehr als zwanzig Bürger an der Pappel versammelt und (coronakonform) eine Bürgerinitiative gegründet:

die BI "3 gegen 33" - Kein Industriegebiet an der Vogelrute/ Ondruper Straße.

Wir haben uns auf folgende Ziele verständigt:
Umwelt schonen  *  Menschen schützen  *  Kultur schätzen



"3 gegen 33" hingegen fordert Achtsamkeit auf drei Feldern: Umwelt, Mensch und Kultur. Ein Industriegebiet schadet nicht nur den Anwohnern, sondern durch die massive Verringerung der Lebensqualität dem gesamten Dorf. Ein Gewerbegebiet hat sämtliche Konflikte mit dem Natur- und Klimaschutz zu beachten. Und will wirklich jemand das 200 Jahre alte Schwatte Pättken und den Blick auf die charakteristische Dorfsilhouette opfern?
Den Bebauungsplan H 33 lehnen wir in der jetzigen Form ab.
Die Konkretisierung der Kritikpunkte gibt es hier, die allgemeinen Ziele finden Sie hier.

Finden Sie unsere Ziele richtig ?
Dann machen Sie mit! Eine Bürgerinitiative lebt davon, dass viele Bürger initiativ werden!

Mailen Sie an: 3g33@b-plan.info

Je mehr Bürger dahinter stehen, desto wirksamer ist unser Protest.

Bei Interesse am Mitmachen bitte melden.
Kostet das viel Zeit? Nein! Jeder bestimmt selbst, ob bzw. wie viel sie/er einbringt.

Wie geht es offiziell nach der Eingabe zum Bebauungsplans weiter?

Die Gemeinde sammelt die Anregungen und erstellt daraus eine Abwägungsvorlage, also ein Papier, in dem alle Anregungen hintereinander aufgelistet werden und hinter jedem angeregten Punkt eine Einschätzung der Verwaltung steht.

Dieses Papier wird zusammen mit dem Satzungsbeschluss dem Rat vorgelegt.

Der Rat muss (im Prinzip) jede Anregung bewerten und dem Vorschlag zustimmen (oder eben nicht).
Rein praktisch wird aber nur über den Planentwurf insgesamt abgestimmt.
Mit der Zustimmung des Rats ist der Plan beschlossen.

Erst danach erhalten die Bürger eine Antwort auf die Anregung, und zwar genau den Text, den der Rat beschlossen hat.
Dann ist der Prozess in der Regel gelaufen und nichts ändert sich mehr.

Das bedeutet: jetzt NICHT abwarten.

Kommunizieren Sie Ihre Bedenken mit den örtlichen Ratsvertretern, sprechen Sie mit ihren Mitbürgern, schließen Sie sich zu Grüppchen zusammen (coronakonform).

Wichtig ist nun, die Ratsmitglieder davon zu überzeugen, dass der Plan so nicht bleiben kann.

Austausch und Vernetzung der Bürger untereinander

Sprechen Sie mit Ihren Nachbarn.
Sprechen Sie beim Bäcker oder bei Peschke drüber.

Gerne können Sie auch mich anschreiben: info (@) b-plan.info.
Gemeinsam mit anderen Anwohnern freuen wir uns über Zuspruch, aber interessieren uns auch für kritische Rückmeldungen und ggf. offene Fragen.

Auch weitere Aktive sind jederzeit willkommen.

Unterschriftensammlung

Keiner frage die Bürger offensiv - wir schon!
Mit einer Unterschriftensammlung möchten wir die Meinung der Herberaner zum Industriegebiet zusammentragen.




Bisher veröffentlichte Meinungen

Gerne sammele ich Angaben von Interessierten und fördere den Austausch untereinander.
Es wurden zahlreiche Stellungnahmen abgegeben und auch uns zur Kenntnis weitergeleitet. Das ist Spitze.

Offizielle Beteiligung

Für den Bebauungsplan H 33 ist die ofizielle Bürgerbeteiligung vorbei. Weiterhin können Sie die Unterlagen im Internet einsehen, sowie (mit Terminvereinbarung) bei der Gemeinde direkt Einblick nehmen.

Für Ihre Rückmeldung können Sie sich an den Bürgermeister wenden: Thomas Stohldreier
Zitat der Gemeindehomepage: "Der Bürgermeister steht gerne für ein persönliches Telefongespräch zur Verfügung."
Telefontermin vereinbaren: Vorzimmer Judith Leuer, Tel.: 02593 / 609-1100

Sie können sich auch jetzt gleich zum Bebauungsplan äußern.

Ansprechpartnerin der Gemeinde Ascheberg:
Frau Klaas
Tel.: 02593-609-6017
Post: Gemeinde Ascheberg, Dieningstr. 7, 59387 Ascheberg

Der wesentliche Entscheidungsträger zu städtebaulichen Entwicklungen innerhalb der Gemeindeverwaltung ist Herr van Roje.
Er ist sowohl als Fachbereichsleiter für das Planverfahren verantwortlich, als auch für den Verkauf der Grundstücke (und Finanzierung der Entwicklungskosten) als Geschäftsführer der Ascheberger Grundstücksentwicklungsgesellschaft (AGEG).
Fachbereichsleiter Herr van Roje
Tel.: 02593-609-6000
Email: vanroje(at)ascheberg.de oder gemeinde@ascheberg.de

Eigene Anregung schreiben

Uns haben Rückmeldungen erreicht, dass unklar sei, wie so eine Eingaben geschrieben wird.

Dazu erst mal die angenehme Botschaft: Es ist beliebig - ob auf dem Bierdeckel steht "Find ich doof", per Mail oder Facebook der Gemeinde ein paar Sätze geschrieben werden, oder ein ausgefeilter Brief geschrieben wird: alles was zum Plan mitgeteilt wird, muss abgewägt werden.
Jedes Wort wird in die Papiere aufgenommen und einzeln kommentiert.
Und jede Botschaft hilft dem Rat, die Stimmung in der Bevölkerung wahrzunehmen.
Deswegen ist es völlig in Ordnung, auch emotionale Meinungen einzubringen. Oder auf frühere Dinge Bezug zu nehmen, die Ihnen in dem Zusammenhang wichtig sind.
Um die Betroffenheit besser darzustellen, sind mehr Schreiben effektiver als ein Schreiben mit vielen Unterschriften.

Zur Erleichterung Ihrer Stellungnahme hier ein paar Muster (Kopieren erlaubt, individuell anpassen empfohlen):

Sehr geehrte Damen und Herren,

zum aktuellen Entwurf des Bebauungsplans H 33 gebe ich folgende Stellungnahme ab:

(Falls Sie der Verkehr stört)
Sie planen Industrie- und Gewerbeflächen. Dort werden sich Firmen ansiedeln. Es entsteht PKW- und LKW-Verkehr.
Dadurch fühle ich mich beeinträchtigt.
Sie haben nicht untersucht, wie viel Verkehr überhaupt zu erwarten ist.
Sie haben nicht geklärt, ob der auf die bestehenden Straßen passt.
Sie haben noch nicht einmal überprüft, wie viel Verkehr jetzt schon da ist.
Schon jetzt fühle ich mich regelmäßig durch den LKW-Verkehr aus dem bestehenden Gewerbegebiet gestört.
Ich befürchte, dass dadurch mein Grundstück an Wert verliert.
Ich befürchte, dass meine Kinder auf dem Weg zum Spielplatz/ zur Schule/ zu Freunden stärker gefährdet sind.
Ich finde es unverantwortlich, dass Sie diese Fragen nicht einmal untersucht haben.

(falls Sie der mögliche Lärm/ Staub/ Gerüche stört)
Die Firmen in den geplanten Bauflächen dürfen fast unbegrenzt Lärm, Staub und Gerüche ausstoßen.
Die Gemeinde hat für das Industriegebiet keine Begrenzungen eingeplant.
Mag sein, dass Sie das anderweitig glauben regeln zu können, aber ein Bebauungsplan ist kein Bibel. Es kann hier nicht auf den Glauben ankommen.
Ein Bebauungsplan muss in sich bereits funktionieren. Das tut H 33 nicht.
Ich fühle mich durch den zusätzlichen Lärm stark beeinträchtigt - vor allem weil das künftig rund um die Uhr und auch am Wochenende erlaubt sein wird.
Auch das Risiko, dass Firmen Staub oder Gerüche ausstoßen, macht mir Sorgen.
Auch der zusätzliche Verkehr ist mit Lärm verbunden.
Es ist aber manchmal schon sehr laut - wenn da noch was dazu kommt, wird es unerträglich.
Ständiger Lärm kann gesundheitsschädlich sein.
Sie haben weder untersucht, wie laut es im Moment ist, noch wie viel Lärm tatsächlich dazu kommt.
Das finde ich unverantwortlich.

(falls Sie der Eingriff in die Landschaft und die Felder stört)
Mit dem neuen Gewerbegebiet wollen Sie weitere Flächen versiegeln und bebauen lassen.
Das finde ich nicht in Ordnung. Der Boden ist begrenzt - je mehr wir bebauen, desto weniger Natur hinterlassen wir unseren Kindern.
Auch die Silhuette von Herbern, das schöne Ortsbild wird durch die neuen Gewerbeklötze erheblich verschlechtert.
Dadurch verliert unser Ort an Attraktivität. Diese Nachteile haben Sie nicht angemessen gewürdigt.
Damit bin ich nicht einverstanden.

(falls Sie der Eingriff in den Artenschutz stört)
Durch das Planverfahren wird sowohl in den Lebensraum mehrerer Fledermausarten als auch weiterer geschützter Arten eingegriffen.
Die Fragestellung wurde zwar untersucht, aber nicht vollständig.
Außerdem wurden die Forderungen des Gutachters gar nicht im Plan aufgenommen.
So ist vor allem die Baumreihe an der Ondrup-Ondruper Straße nicht als Dunkelraum geschützt.
Dazu müssten Sie die Einfahrten aus dem Industriegebiet auf die Straße streichen.
Am besten wird die Ein- und Ausfahrt durch den Grünstreifen komplett ausgeschlossen.
Die Lage des Rückhaltebeckens ist für die Tierwelt auch ungünstig mitten im Gebiet.
Viel sinnvoller wäre es, das Becken an den Rand des Gebiets zu verschieben, damit diese Grünfläche für die Tierwelt besser nutzbar ist.
Mit dem Plan in seiner jetzigen Fassung bin ich nicht einverstanden.

(falls Sie die Verlegung des Schwatten Pättkens stört)
Sie planen, das Schwatte Pättken zwischen der ehemaligen Gärtnerei Hönekop und den angrenzenden Gewerbeflächen zu verlegen. Auch hinter Hönekop soll nocht mehr Gewerbe entstehen.
Das Schwatte Pättken ist ein historisches Kulturgut. Es ist ein Erbe unserer Vorfahren.
Es wird gerade im unteren Teil beidseitig durch Wallhecken begleitet - ganz typisch für uralte Wege.
Gleichzeitig ist es ein Schmuckstück als Freizeitroute und toll zum Spazierengehen.
Es ist unvertretbar, es zugunsten einzelner Betriebserweiterungen platt zu machen.
Außerdem haben Sie den neuen Weg gleich so ungeschickt geplant, dass dafür mehrere Gehölze und Sträucher der Gärtnerei beseitigt werden müssten.
Das sehe ich sehr kritisch.

(falls Sie stört, dass die alte Pappel nicht berücksichtigt wurde)
Durch die Planung wird für die Feuerwehr eine Baufläche ausgewiesen.
Die ist so nah an der riesigen Pappel, dass die vermutlich gefällt werden müsste.
Das ist im Plan nicht berücksichtigt.
Zwar liegt der Baum knapp außerhalb der Plangebiets, aber ist vom Plan direkt betroffen.
Sie haben die Pappel nicht einmal dargestellt, obwohl sie extra vermessen wurde.
Das finde ich nicht in Ordnung.
Ich finde den Baum einfach toll als Landschaftsmarke und prägend für das Ortsbild.
Sie müssen das Plangebiet um den Baum erweitern und ihn schützen, zumindest durch die Freihaltung des Wurzelbereichs von Bebauung und Versiegelung.


(Wenn Sie möchten, persönliche Schlussworte)

Mit freundlichen Grüßen

(Unterschrift)


Sie können natürlich auch schreiben, dass Sie den Plan gut finden oder mehr Bauflächen wünschen.
Ich bitte um Verständnis, dass ich dafür keine Hilfestellung zur Formulierung machen möchte. :-)

Was passiert mit meiner Anregung?

So sieht eine Abwägung aus: Link.

Informeller Austausch mit der Politik

Alternativ können Sie mit der örtlichen Politik Ihre Meinung diskutieren,
mit Ihren Mitbürgern sprechen,
sich an die Presse wenden oder Leserbriefe schreiben,
Schilder in Ihren Vorgarten stellen,
etc.

Bürgermeister und örtliche Politik erreichen Sie hier: Link

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