Stand: 20.05.2022

Herzlich Willkommen bei der

Bürgerinitiative "3 gegen 33"


Diese Homepage informiert über die aktuelle Planung eines neuen Gewerbegebiets in Herbern (Ascheberg).
Es ist an der Lindenstraße quer über die Wiese und die Äcker bis zur Ondrup-Ondruper Straße geplant.

Die Gemeinde erzeugt das Baurecht durch einen Bebauungsplan.
Der Plan hat die Bezeichnung H 33 (für Herbern, Nummer 33).
Dort werden alle Regelungen getroffen, die für das neue Gebiet gelten.
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Nachdem im Frühjahr 2021 noch "Industrie" geplant war, hat das breite Bürgerengagement bereits erreicht, dass inzwischen nur noch "Gewerbe" geplant wird. Damit wird die umliegende Bevölkerung bereits erheblich weniger belastet als im ersten Plan. Das ist schon ein großer Erfolg.

Aber weniger schlecht ist noch lange nicht gut!

Deswegen ist weiteres Engagement wichtig. Sie sind gefragt - auf die Bürger kommt es an.

Was passiert als nächstes?

Die Gemeinde sammelt die zusätzlichen Stellungnahmen und wertet sie aus.
Praktisch bedeutet das, dass alle Teile hintereinander kopiert werden, und dazu jeweils eine Einschätzung der Gemeinde ergänzt wird.
Das ganze Paket wird dann der Politik vorgelegt und beschlossen.

Die Gemeinde möchte den Beschluss am 02.06.2022 im Bauausschuss vorlegen: 18 Uhr im Saal des Rathauses.

Der Beschluss des Rats ist für den 21.06.2022 geplant: ebenfalls 18 Uhr im Saal des Rathauses.

Die Termine sind öffentlich - jeder darf zusehen.
Kommen Sie und erleben Sie, wie unsere Ratsvertreter abstimmen!

Auch vorher lohnt sich das Gespräch - sagen Sie Ihre Meinung, sprechen Sie mit Ihrem Vertreter im Rat.
Wir haben sie gewählt!

Die 3. Offenlage des Bebauungsplans H 33 lief bis zum 11.05.2022




Der geänderte Entwurf wurde veröffentlicht.

Was hat sich eigentlich geändert ? Eine leicht verständliche Erklärung gibt es hier.

Hier sind Links zu den neuen Unterlagen mit leichter verständlichen Bezeichnungen:

Im Internet sind die Unterlagen hier abrufbar:


Bürgerversammlung 25.04.2022 - 18 Uhr - Aula Herbern

Die Gemeinde hat im Ausschuss eine Bürgerversammlung zum Planverfahren angekündigt:
25.04.2022 - 18 Uhr - Aula Herbern (Das ist direkt Montag nach den Osterferien.)

Zu der Veranstaltung sind ca. 90 Teilnehmer gekommen.

Die Versammlung ist lange von der Bürgerinitiative gefordert worden, um die Bevölkerung zu informieren.
Eine Einladung der Bürgerinitiative schon im letzten September hatte der Bürgermeister ausgeschlagen.

Nun wurde auf den letzten Drücker eine Bürgerversammlung von der Gemeinde angesetzt.
Dort hat der Bürgermeister das Ziel verkündet, auch kritische Fragen zu klären und die Bevölkerung mitzunehmen.

Gleichzeitig hat er den Zeitplan bekräftigt, im Sommer den Satzungsbeschluss zu fassen.
Bereits damit ist klar: eine Änderung am Plan ist rein förmlich ausgeschlossen.
Werden dann noch Schwächen beseitigt? Wohl kaum!

So ist auch konsequent, dass auf alle vorgebrachten Kritikpunkte die gleiche Reaktion erfolgt ist: verharmlosen,
ausweichen, und ablenken. Immer wieder bis das Publikum die Lust verliert.

Insgesamt hat die Veranstaltung ihren eigenen Anspruch nicht eingelöst.
Es wurde nicht aufgeklärt. Stattdessen gab es nur Schönreden.

Es wäre die Aufgabe der Verwaltung, der Bevölkerung komplexe Sachverhalte einfach zu erklären.
In dieser Bürgerversammlung wurden umgekehrt einfache Fehler durch komplexe Erklärungen vertuscht.

Genau diese Geringschätzung der Bevölkerung (und letztlich auch der politischen Entscheidungsträger !) demontiert unser demokratisches System.

Letztes BI-Treffen: 13.04.2022 - 18 Uhr - Pappelwiese Lindenstraße

Dort sprechen wir über den geänderten Entwurf und das weitere Vorgehen:
- Flyeraktion: Wir verteilen 1.000 neue Flyer - Download
- Aushänge: Zur Info von Passanten - Download
- Pressemitteilung über die weitere Entwicklung - Download


Warum ist die Planung mein Problem?

1. Die Verkehrsbelastung ist unklar
Ein neues Gewerbegebiet erzeugt eine Menge Verkehr, sowohl mit LKW als auch kleineren Fahrzeugen.
Die Verkehrsmenge muss vorher abgeschätzt werden, und deren Verteilung auf die Zugangsstraßen.
Dort entsteht Verkehrslärm, der die Anwohner betrifft.
Wie viel? Ist das noch verträglich?
Hier ist eine qualifizierte Untersuchung nötig!

2. Artenschutz betrifft uns alle
Hier wurde die Ausgangslage mit zahlreichen geschützten Fledermausarten, dem Rotmilan und der Schleiereule unvollständig untersucht - und rücksichtslos geplant.
Die Baumreihe an der Ondruper Straße ist schon weggeholzt!

3. Aufschüttungen lenken den Regen um
Zum Schutz gegen Starkregen sollen die Baugrundstücke aufgeschüttet werden.
Und nebenan? Der Bestand steht im Regen(wasser).
Und da wurde nicht mal drüber nachgedacht...

4. Das Schwatte Pättken wird dicht gemacht
Unser historischer Kirchweg soll am Ende platt gemacht werden. Stattdessen gibt es vielleicht eine Umleitung.
Das finden wir geschichtsvergessen.


Blick über den Tellerrand: Bürgerinitiative BIN in Werne